1. Liebe Forumsgemeinde,

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Wegelagerei in der Schweiz!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von ThoBlue, 9. Juli 2004.

  1. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Ist der Verstand der Mobilisten, die dort jeden Tag vorbeifahren und trotzdem noch nicht geschnallt haben, daß dort ein Blitzer steht, in Ordnung?
    Wir laufen hier nicht mit Taschenlampe und Hund Streife und wenn ich zur Aufklärung eines Verbrechens oder einer Straftat meinen Beistrag leisten kann, tu ich´s. Vielleicht erwischt es mich auch mal und ich ärgere mich darüber, daß gleichgültige zeitgenossen im rechten Moment wegschaun.
     
  2. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Vielleicht ist Dir ja nicht bekannt, daß der Beginn und das Ende einer innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h am Ortsschild beginnt oder endet und nicht schon 5 oder 10 oder 20 oder 30 Meter davor oder dahinter, je nachdem ob man in den Ort rein oder aus ihm raus fährt. Einige Deiner Zeitgenossen scheinen ja nicht mal zu kapieren, daß es überhaupt eine innerörtliche Begrenzung gibt und legen die Regeln für sich selbst anders aus.



    Warum tust Du es dann dauernd?


    Geh in eine Gemeinderatssitzung und arbeite am Haushalt mit, dann weiß auch Du es irgendwann besser, wieviel Geld reinkommt und wofür es verwendet wird. Alles andere ist pillepalle.



    gut, dann gestehe ich Dir zu, einer der zwei Autofahrer zu sein, die immer genau wissen, warum eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf beliebiger Strecke sinnvoll oder sinnlos ist, selbst dann wenn Du die Strecke nicht kennst, nicht weißt, wie oft es dort kracht oder vor und nach Einführung der Begrenzung gekracht hat, nichts über die Unfallzahlen im einzelnen weißt, keine Ahnung hast, ob andere Erwägungen, wie Lärmschutz, Umweltschutz, Raserei oder sonst was zur Einführung der Begrenzung geführt haben. Du weißt es einfach, kannst es ganz sicher beurteilen, selbst wenn Du Dir vorher nie von einem der Verantwortlichen die Gründe hast erläutern lassen.

    Hut ab! Ich nehme es zur Kenntnis.



    Jo. Hier gilt das weiter oben geschriebene. Arbeite im Gemeinderat mit, gestalte den Haushalt Deiner Gemeinde mit, setze Dich mit in den Verkehrsausschuß und arbeite Dich in Gesetze ein. Dann erfährtst Du vielleicht auch, daß die von Dir vermutete Vorgehensweise per gesetzlicher Regelungen überhaupt nicht zulässig ist.



    Schau, die Sache ist ganz einfach. Würde der Standort jeder Radarfalle jedem Autofahrer vorher zur Kenntnis gebracht, würde die erzieherische Maßnahme als solche ins Leere laufen, da Autofahrer, so sie denn Kenntnis über die Standorte der Blitzanlagen haben, zu der Reaktion neigen, kurz vor Erreichen des Standortes auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit abzubremsen um gleich danach wieder Gas zu geben und die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Im Übrigen gilt auch hier, was ein anderer User schon mal schrieb: mit der Beschilderung der zulässigen Geschwindigkeit ist Genüge getan und man muß jederzeit mit einer überraschenden Kontrolle rechnen.
    Schließlich fahren mobile Geschwindigkeitskontrollen ja auch nicht mit einem großen Warnhinweis oder auffälliger Bemalung durch die Gegend um Verkehrssünder schon im Vorfeld zu warnen.

    Hierzu noch eine kleine Anekdote aus dem Verkehrsalltag. Auf einer zur Hauptverkehrszeit dichtbefahrenen Einfallsstraße in eine Großstadt wurden stationäre Blitzanlagen aufgestellt, die aber aufgrund technischer Probleme erst mal blind blieben. Anfangs waren die Autofahrer, außer ein paar sehr unvorsichtigen, noch einsichtig und drosselten kurz vor den Anlagen ihre Geschwindigkeit. Die Anlagen waren überaus gut zu sehen. Sie waren an Stellen aufgebaut, wo auf die Einfallsstraße Einfahrten mündeten und wo es regelmäßig zu gefährlichen Situationen kam, weil auf der linken Spur der zweispurigen Einfallsstraße grundsätzlich viel zu schnell gefahren wurde und die auf der rechten Spur fahrenden Autofahrer mit den auf die Einfallsstraße einfahrenden in Konflikt kamen. Gefährliche Spurwechsel und Bremsmanöver waren an der Tagesordnung. Unfälle ebenfalls, was dann wiederum zu langen Staus führte, worüber sich wiederum die Autofahrer ärgerten. Auf diesem Streckenabschnitt waren deshalb 80er-Schilder aufgestellt, die aber ignoriert wurden. Auf der linken Spur hat man Autofahrer mit 120 km/h und deutlich mehr gemessen.
    Die Blitzanlagen sollten dem einen Riegel vorschieben. Am Anfang funktionierte das auch insoweit, daß die Geschwindigkeiten in diesem Bereich gesenkt wurden. Zwischen den im Absatnd von etwa 600 bis 800 Metern folgenden Anlagen wurde aber wieder Gas gegeben. Aber die Anlagen waren ja zunächst blind, was bald auch von der großen Gemeinde der Autofahrer bemerkt wurde. Und so geschah es, daß sich bald keine Sau mehr um dies Anlagen scherte und man Gas gab wie sonst auch.

    Blöd nur, daß die Anlagen dann irgendwann doch in Betrieb gingen. Wie Du Dir sicher denken kannst, war die Überraschung für nicht wenige Autofahrer sehr groß, als es auf einmal blitzte.

    Der Effekt war, daß es fürchterliche Leserbriefe in der Zeitung zu lesen gab, sich zahlreiche Autofahrer über die böswillige und gemeine Abzocke beschwerten und natürlich auch die zu erwartenden Schlaumeier mit ihrer Theorie vom verantwortungsbewußten Autofahrer, der keine Maßregelungen brauche, auftauchten.

    Nun ja. Jetzt kracht es im Bereich der Einfahrten kaum mehr, man kann dort entspannter fahren weil man die Spur entspannter wechseln kann um einem Einfahrenden Platz zu machen und blitzen tuts auch nicht mehr so oft, weil selbst der letzte Idiot auf neuem Kenntnisstand ist.
    Aber eines hat sich nicht geändert. Zwischen und nach den Anlagen wird weiterhin Gas gegeben wie bisher.
    Einsicht der Autofahrer also gleich NULL. Und da kommen dann die Schlaumeier daher und verkünden, sie könnten selbst am besten beurteilen ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung gerechtfertigt ist oder nicht.
    Einfach lächerlich.


    Dann beschwer Dich im Vorfeld aber bieg Dir die Regeln ohne Kenntnis der Sachlage nicht selbst zurecht.



    Wenn Du das herauslesen willst, sei es Dir unbenommen. Ich werde auch nicht mehr den Versuch machen, einem wie Dir erklären zu wollen, daß es die rasenden und rücksichtslosen Idioten unter den Autofahrern sind, denen Du die teils drastischen Regelungen zu verdanken hast und man Regeln nur für alle oder für keinen machen kann und flexiblere Lösungen oft nicht möglich sind, und der Apell zu mehr Eigenverantwortlichkeit eben durch jene kontakarriert wird, die sich sonst immer so gerne darauf berufen, wenn es darum geht, ihre Ansicht von Freiheit auszuleben.

    Das kommt einfach nicht an. Und weil es nicht ankommt, wird es weiterhin strenger und noch strengerer Regelungen bedürfen um die Mehrheit der Autofahrer vor dem egoistischen Verhalten anderer zu schützen. Und um die Rücksichtslosen vor sich selbst zu schützen. Wir haben es selbst in der Hand und wir haben es uns selbst zuzuschreiben.
     
  3. Aschie

    Aschie New Member

    OK. Lassen wir das. Wir fangen an, uns zu in Erbsenzählerei und Wortklauberei zu ergießen. Darauf habe ich keinen Bock! Und auch keine Zeit. Offenbar kennst du dich in allen Belangen des täglichen Lebens ausgezeichnet aus, ebenfalls Hut ab!

    Ich staune nur, wie schnell du dir ein Urteil über Leute bildest, die du nicht kennst.

    Das letzte Wort hast Du.
     
  4. turik

    turik New Member

    Die vier ertragreichen Radarfallen an der besagten, schlecht signalisierten Strecke sind IMMER scharf geladen.

    Hier das Bild des Kastens beim Schulhaus Schwerzenbach (im Hintergrund sichtbar), Nähe Zürich. Ich habe den längere Zeit beobachtet. Genau hinschauen: Das Schussloch ist versprayt. Ab und zu wird er gereinigt und dann ist wieder mal beschränkte Zeit ein Vogelhäuschen drin.
    Der Kasten steht direkt vor dem Schulhaus an einer stark befahrenen Strasse. Ich kenne kaum einen sinnvolleren Standort.

    Jetzt frage ich mich nur, was denen wichtiger ist: An einer vielbefahrenen Transitstrasse von Ortsunkundigen abkassieren oder die Durchsetzung der Höchstgeschwindigkeit zum Schutz von Schulkindern.

    Jungs, das hat System. Das ist pervers.
     
  5. akiem

    akiem New Member

    mann was sind hier im thema für nationale und internationale heilige und gutmenschen mit ihren autos unterwegs. nö mehr hab ich nicht zu schreiben. ich fühle mich nicht wohl unter den braven edelmenschen.

    eigentlich sind sie mir auch zu langweilig.
    und die vielen striche auf ihren notizzetteln sehen einfach scheisse aus.
     
  6. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Seh`s doch positiv: Leute, die sich nicht totfahren und Leute, die nicht totgefahren werden, können immer wieder einen Audi kaufen. Die Strichliste "Neuwagenverkauf" sieht dann einfach klasse aus. :klimper:
     
  7. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    Danke! Mach mich morn nämlich auf ins Tessin!
    Dann fahr ich "angemessen" :cool:

    Nee, bin auch der Meinung das Geschwindigkeits - Kontrollen Sinn machen.
    Andererseits finde ich das auf der Autobahn nicht so gut.

    Finde, man könnte unsere Tempolimite auf Autobahn(an)en an manchen Stellen ruhig auf 140Km/h (oder TR :) ) erhöhen. Unsere Autobahnen sind doch gut ausgebaut! Klar, unbeschränkt, wie z.B. in Deutschland wär nicht gut, da es bei uns schon ein bissrl Kurviger zu und hergeht, aber 140 wären angemessen!
    So, das wars! Mehr Senf dazu werd ich nicht von mir geben!
    Gruss
     
  8. aoxomoxoa

    aoxomoxoa New Member

    ...jetzt wo dein colesterin in ordnung ist. :D :D :D
     
  9. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    hehe:)
    glaub aber meine ALT Werte sind wieder ein bissrl erhöht..
    hatte letzte Woche des "Abschluss-Prüfungen-Bier-und-Spirituosen-Besäufnis" :)
    Gruss
     
  10. turik

    turik New Member

    Na,na, n'bisschen Paranoia könntest du mir schon zugestehen.
    Ist gut gegen die Verfettung der Herzkranzgefässe.
     

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