1. Liebe Forumsgemeinde,

    aufgrund der Bestimmungen, die sich aus der DSGVO ergeben, müssten umfangreiche Anpassungen am Forum vorgenommen werden, die sich für uns nicht wirtschaftlich abbilden lassen. Daher haben wir uns entschlossen, das Forum in seiner aktuellen Form zu archivieren und online bereit zu stellen, jedoch keine Neuanmeldungen oder neuen Kommentare mehr zuzulassen. So ist sichergestellt, dass das gesammelte Wissen nicht verloren geht, und wir die Seite dennoch DSGVO-konform zur Verfügung stellen können.
    Dies wird in den nächsten Tagen umgesetzt.

    Wir danken allen, die sich in den letzten Jahren für Hilfesuchende und auch für das Forum selbst engagiert haben.

Wegelagerei in der Schweiz!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von ThoBlue, 9. Juli 2004.

  1. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Halli Hallo,

    Es ist doch volkommen egal , ob und wenn wer mit dem Geld der Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen etwas verdient!! Einzigallein entscheiend ist doch die Tatsache daß man, wenn man bei einer Übertretung erwischt wurde , erwiesenermassen gegen die geltenden Regeln verstossen hat, und dafür selbstverständlich auch bestraft wird.

    Ich kann nicht verstehen wie man sich darüber aufregen kann. Wenn einem die Regeln nicht gefallen dann darf man eben keinen Fühersschein machen oder soll S-Bahn fahren!

    Nur zur Info, ich hab schonmal meinen Schein abgeben dürfen und auch schon ein paar mal etwas mehr oder weniger Geld nach Viechtach (=Zuständige Stelle für Verkehrsordnungswidrigkeiten in Bayern) überweisen dürfen. Trotzdem weiss ich natürlich warum, ich bin schlicht und einfach schneller gefahren als erlaubt, und folglich jedes einzelne Mal selber schuld gewesen. (Inzwischen fahr ich auch wirklich wesentlich vernünftiger!)

    Ich finde bei über 7000 Verkehrstoten jedes Jahr sollte man ruhig ein paar Radarfallen mehr aufstellen. Vor allem könnte man die Strafgebühren raufsetzen, vielleicht nicht so übertreiben wie die Schweizer, aber wenn ich für zu schnelle 15KmH (innerorts) nur 20 Euro zahlen muss, ist das doch recht schnell wieder vergessen.
    Naja aber da wird sich in Deutschland lange nix ändern, dazu sind wir doch viel zu automobil veranlagt. Während in der Schweiz Studien bemüht werden wie man die Zahl der Verkehrstoten auf 0 (!!) senken könnte, denkt man hierzulande über den Führerschein ab 17 nach... (Kopfschütteln)

    Wer zu schnell fährt muss das Risiko von Geldbussen oder auch Unfällen in Kauf nehmen oder es bleiben lassen...

    Grüazi, Schaumberger
     
  2. hm

    hm Active Member

    Die Dinge die mich unter anderen dabei stören sind:

    - die Pauschalisierung des Bergriffs >Raser<:
    Heute wieder im Localradio gehört. Da wurde das Wort im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 10 km/h innerorts erwähnt. Liebe Leute, - ich hab beim Autofahren auch noch andere Dinge zu tun als alle 10 Sekunden die Geschwindigkeit auf meinem Tacho zu kontrollieren. Den Unaufmerksamkeit ist auch ein Hauptgrund für viele Unfälle.

    - den Hinweis auf Radarfallen in den örtliche Radiosendern: Weil es hierbei nicht um die Sicherheit sondern rein nur um Einschaltquoten geht ( ..haben hier 3 lokale Radiostationen). Zudem fiel mir schon auf, an den genannten Orten wird kurz gebremst um danach gleich wieder kräftig auf den Pinsel zu drücken. Sinnlos..., da damit sicherlich keinerlei Erziehungseffekt verbunden ist und sollte deshalb generell verboten werden. Wenn ich Erwischt werde, hab ich eben Pech gehabt und muss dafür gerade stehen.

    - Sinnlose Geschwindigkeitbegrenzungen:
    Oft wird die Geschwindigkeit an Stellen ohne sichtbare Gefahr auf ein Maß begrenzt für die es keine erkennbaren Gründe gibt, oder man gibt Gründe vor die absolut an den Haaren herbeigezogen sind. Z.B. aufgrund von Lärmbelästigung obwohl weit und breit kein Haus zu sehen ist und zudem die Fahrbahn <tiefergelegt> wurde und außen auch noch ein Lärmschutz angebracht wurde. usw. Andererseits in anderen Bereichen, wo´s nötig wäre herrscht dafür freie Fahrt. Absicht oder nur Dummheit ???

    Grüsse Heinz
     
  3. turik

    turik New Member

    Schaumberger tickt nicht wie turik.
    Am Besten lassen wir unsere Beiträge einfach so stehen.
     
  4. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Na, na so schlimm ist auch nicht gleich....

    Freilich gibts nun wirklich vllkommen schwachsinnige Begrenzungen, und dagegen ist auch wiklich sehr ehrenvoll.
    aber solange die Begerenzung besteht muss man sich wohl oder über dran halten. Wenn mans denn doch nur übersehen hat, kann man in sich gehen und sich vornehmen beim nächsten mal besser aufzupassen ;-)
     
  5. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Letztlich ist es doch egal, ob vor Geschwindigkeitskontrollen gewarnt wird oder nicht.

    Warum? Weil man IMMER verkehrsgerecht fahren sollte und JEDERZEIT und JEDERORTS mit einer entsprechenden Überwachung der Einhaltung der Gesetze rechnen darf.

    Eigentlich ist es ganz einfach: Wer ordentlich fährt, muss keine Radarfallen fürchten - und lauerten sie alle zehn Meter.

    Wem`s nicht gefällt und schneller fährt, der zahlt eben. Ist quasi ein verlorener Spieleinsatz im alten Räuber-und-Gendarm-Spiel. So what?
     
  6. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Ist auch scheißegal. Halt Dich einfach an die Regelung, deren Sinn sich Dir nicht immer erschließen muß, da Du im seltensten Fall den dafür nötigen Einblick in örtliche Gegebenheiten hast um zu einem abschließenden Urteil zu kommen. Jeder Autofahrer glaubt, beurteilen zu können, warum er sich nun ausgerechnet nicht an die Regelung halten muß. Ob vor Ort ein Unfall oder Gafahrenschwerpunkt besteht, ob es um Lärm-oder Umweltschutz geht, weiß man meist nicht. Und selbst wenn darauf hingewiesen wird, interessiert es viele Autofahrer einen Dreck weil sie einfach kein Einsehen haben.


    Dann fang schon mal an Schilder mit langen Erklärungen aufzustellen, für die sich im Vorbeifahren auch wieder keine Sau interessiert.

    Eben drum halt Dich einfach dran


    Und ob das ein Bereich ist, der eine solche Maßnahme rechtfertigt, beurteilt jeder Autofahrer anders, wie die Praxis zeigt. Jeder für sich und jeder wie er es gerade brauchen kann.


    jo, genau dafür ist immer Zeit. Regeln sind nunmal oft starr weil eine flexible Regelung nicht immer praktikabel ist. Und wenn man die Auslegung der Regeln der Eigenverantwortung jedes einzelnen überläßt, kommt meist nur Müll raus.


    wer die Zeit nicht hat, die 20 - 30 Meter noch zu warten bis er auf die Tube drückt, dem kann man eh nicht mehr helfen.
    Ich nehme auch nicht jede Vorschrift einfach hin und wehre mich gegebenenfalls. Aber wie schon gesagt - in einem Berecih wo es vielen nicht nur am nötigen Einblick sondern auch an der nötigen Einsicht mangelt, gibt es irgendwann restriktive Maßnahmen. Sie gehen der Mißachtung von Regeln nicht voraus sondern sind eine Folge davon. Die Autofahrer haben es also selbst in der Hand.

    Denkfehler! Hältst Du Dich an die Regel, kann man Dir nicht ans Bein piukeln. Darum geht es.

    Und was die Regeln angeht, wende Dich an die Uneinsichtigen und Rücksichtslosen unter den Autofahrern. Ihnen hast Du es zu verdanken, daß man Dir die Fähigkeit abspricht, Regeln von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort nach Deinen Erfahrungen, nach Deinen Fähigkeiten und nach Deiner Urteilskraft selbst auszulegen. Wenn allo so einsichtig, umsichtig und rücksichtsvoll wären wie Du, bräuchte es keine Regeln.

    Man kann noch ewig so weiterdiskutieren, aber es ändert nichts an der Tatsache, daß JEDER Autofahrer selbst Schuld ist, wenn es ihn erwischt. Jeder hat es selbst in der Hand.
     
  7. aoxomoxoa

    aoxomoxoa New Member

    oh mann... wie seid ihr denn drauf. solch bescheuerte argumente für geschwindigkeitskontrollen habe ich ja schon ewig nicht mehr gehört. mich haben sie vor 7 oder 8 jahren am flughafen frankfurt mit 145 geblitzt..... bei erlaubten 100 kmh. der witz daran ist: die autobahn ist 4 spurig... und geblitzt wurde ich an einem sonntagmorgen um 6h30 ... :rolleyes: :rolleyes: dafür durfte ich dann 4 wochen nicht fahren und 2500 dm abdrücken. wohlgemerkt sonntagsmorgens um 6h30.

    .... am einfachsten wäre es doch die geschwindigkeiten wie hier in frankreich zu regeln... nicht 15 verschiedenen sondern klar festgelegte: autobahn: 130 / bei regen 110, landstrassen 90 / vierspurig ausgebaut 110.. innerorts 50 und das wars schon. man weiss immer wo man dran ist. und wenn schneller fährt egal wo dann kosten die ersten 19km 90 euro. die müssen in bar oder mit franz. scheck bezahlt werden. kann man nicht.... nehmen die scheriffs das auto mit und man kann es auslösen. innerhalb der ersten drei tage für 180 euro. innerhalb von 15 tagen für 750 euro und dann gibts noch ne stufe. wirds dann nicht abgeholt wirds blitzschnell versteigert.
     
  8. Aschie

    Aschie New Member

    @maiden
    Ha! Hab's mir doch gedacht, dass du das nicht unkommentiert stehen lässt. ;-)

    Ist es nicht definitiv nicht! Definitiv nicht. Nichts ist scheißegal!

    Na, na, na! Wenn du mich persönlich damit meinst, könnte ich deine Haltung als Überheblichkeit auffassen. Was ich beurteilen kann und was nicht, musst du schon mir überlassen.

    Ich habe nicht "auf die Tube gedrückt"! Ich hab das gemacht, was alle machen, wenn man den Ausgang sieht: LEICHT beschleunigt.

    OK. Wenn du das so siehst ...
    Ich für meinen Teil werde "Regeln" immer mal wieder hinterfragen und ggf. anzweifeln. Mich auch mal wehren dagegen, wenn es nötig wäre.

    In diesem Punkt muss ich dir allerdings zustimmen.

    Seh' ich nicht ganz so. Ich habe es schon erwähnt: Es kann nicht sein, dass sich Staat/Behörden/Gemeinden auf Grund von Fehlverhalten anderer bereichern. Das Beispiel von turik zeigt, dass die dortigen Behörden gar kein Interesse haben, deutlichere Verkehrszeichen aufzustellen. Warum wohl?

    Bei www.radarfalle.de heißt es: "Verkehrsüberwachung ist in Deutschland längst ein Milliardengeschäft geworden!" Vielleicht lohnt mal eine E-Mail dahin, wie die darauf kommen.

    Ehrlich gesagt, deinen Texten entnehme ich, dass du dich gerne an Vorschriften hältst, weil du dich damit auf der sicheren Seite wähnst. Ich sagte es schon: Tu' was du für richtig hältst.
    Ich weiß nur eins: Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch und gerade von Behörden nicht. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Menschen (und das sind auch Autofahrer) bewusst in eine Falle gelockt werden, um abzukassieren. So geht es nicht.
    Und was die strikte Einhaltung von Vorschriften angeht: Auch hier darf man NIEMALS vergessen, das Hirn eingeschaltet zu lassen. "Ich habe mich nur an die Vorschriften gehalten." Dieser Satz wird leider allzuoft von Leuten gebraucht, die selbst nicht denken können oder wollen.
     
  9. Aschie

    Aschie New Member

    Eben. Von solchen Fällen rede ich. Warum musste da sonntagmorgen um 6.30 Uhr ein Radar stehen? An einer 4spurigen Autobahn? Womöglich warst du da mutterseelenallein. Ist das jetzt Abzocke oder nicht?
     
  10. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Soso. Du hast also leicht beschleunigt. Tut mir leid, aber wenn man nur leicht beschleunigt reichen 20 - 30 Meter allemal aus um von 50 aus unterhalb der erlaubten 70 zu bleiben.
    Und es kann nicht sein, daß sich Staat und Behörden am Fehlverhalten anderer bereichern? Erstens zeigt eine ganze Reihe von Untersuchungen, daß die Mär von der angeblichen Bereicherung der Behörden so generell nicht stehen bleiben kann und zweitens ist es meiner Meinung nach schiere Dummheit wenn man der Bereicherung durch einfaches Einhalten der für alle geltenden Regeln entgehen kann, es aber nicht tut. Und schließlich zeigt eine ganze Reihe weiterer Untersuchungen, daß ein großer Teil der Geschwindigkeitsüberschreitungen und das Groß der schwerwiegenden Verstöße auf ignoranter Rücksichtslosigkeit beruhen und nicht auf kleinen Versehen. Dies geht immer auf Kosten der Freiheiten anderer und stellt oft eine Gefährdung anderer Teinehmer dar, was wiederum ein Beleg dafür ist, daß eine ganze Reihe von Verkehrsteilnehmern eine LechmichamArsch-Haltung gegenüber den Interessen der überwiegenden Mehrheit haben.

    <<Was ich beurteilen kann und was nicht, musst du schon mir überlassen.>>
    Im Ernst? Ich spreche Dir und den meisten anderen, mich eingenommen, einfach mal ab, daß sie immer in der Lage sind, den Sinn von Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Ort beurteilen zu können. Erst Recht dann, wenn man als Ortsfremder unterwegs ist. Im bloßen Vorbeifahren und unter dem Einfluß eines gewissen Ärgers erschließt sich den meisten Autofahrern eben nicht ob es sich bei der momentanen Begrenzung um eine wegen Lärmschutzes, hoher Unfallzahlen, gefährlicher Streckenabschnitte oder anderer Gefahrenquellen handelt. Was im Augenblick sich als übersichtliche und freie Strecke erweist, wo eine Geschwindigkeitsbegrenzung keinen Sinn zu machen scheint, ist zu anderer Zeit und unter anderen Bedingungen eben nicht mehr ungefährlich, oder erweist sich schon nach nur hundert Metern als eine Strecke, die uneben ist oder an deren Straßenrändern Feldwegeinfahrten oder Ausfahrten von Bauernhöfen angrenzen. Beispiele gibt es viele und die Aufzählung würde hier den Rahmen sprengen.
    Ich komme aus Norddeutschland wo oft lange gerade Strecken mit 70 km/h ausgeschildert sind, deren Sinn sich vielen Autofahrern nicht erschließt. Spätestens bei 120 km/h und einem plötzlich auf die Landstraße einbiegenden Bauerngespann wird dann doch den meisten schlagartig klar, warum man hier besser mit verminderter Geschwindigkeit unterwegs ist. Für viele kommt die Einsicht allerdings zu spät. Die Folgen solch individueller Urteilsfähigkeit, die jeder für sich beansprucht, läßt sich dann sehr schön an, teils bis in drei Metern Höhe abgschälten Bäumen, am Straßenrand abgestellter Blumensträuße und Holzkreuzen ablesen.
    Wer je einen solchen Unfall original und unmittelbar erlebt hat, der denkt über die Urteilsfähigkeiten der Autofahrer anders. Auch über seine eigene.
    Und schließlich sind flexible Verkehrsregelungen einfach nicht immer möglich. Sprechen nun technische oder andere Gründe dagegen.

    Und letztendlich sind es immer die Autofahrer selbst, die jeder für sich und nach seinen individuellen Bedürfnissen und Meinungen festlegen wann Regelungen nun ausgerechnet für sie und jetzt nicht zu gelten haben oder unsinnig sind. Selbst flexible Regelungen, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen der jeweiligen Verkehrslage oder den Witterungverhältnissen angepaßt werden, werden von jedem Autofahrer noch einmal einer individuellen Beurteilung unterzogen und von vielen dann auch wieder anders gewertet, als dies gerechtfertigt wäre. Zahlreiche Unfälle sprechen hier eine deutliche Sprache und zeigen, daß ein Großteil der Autofahrer eben nicht beurteilen kann, ob Regelungen gerade begründet sind oder unsinnig. Natürlich und logisch lassen sich die Urteilsfähigen von den Urteilsunfähigen schlecht trennen.

    Daher ist es oftmals einfach nötig generelle Beschränkungen zu erlassen.

    <<Bei www.radarfalle.de heißt es: "Verkehrsüberwachung ist in Deutschland längst ein Milliardengeschäft geworden!" Vielleicht lohnt mal eine E-Mail dahin, wie die darauf kommen.>>

    HAR HAR HAR. Daher weht also der Wind. Weitere Diskussion überflüssig. Wer sich deren Seite und die dahinter steckende Ideologie mal genauer anschaut, der weiß mit welchem Schlag an Verstand und charakterlicher Eignung man es bei diesen Hanseln zu tun hat. Daß dort nicht noch zum offenen Verstoß gegen andere Verkehrsregelungen aufgerufen wird, fehlt noch. Und wer die Standorte von Radaranlagen bekannt macht um die Raser und Rücksichtslosen dieser Welt vor der gerechten Strafe zu schützen, hat meiner Meinung nach den Schuß nicht gehört. Meist findet bei den Verfechtern einer Freie-Fahrt-für-freie-Bürger-Mentalität ein Umdenken erst statt, wenn sie selbst oder einer ihrer Verwandten und Freunde Leidtragender geworden ist, wenn ein Autofahrer meinte, die Regeln nach seinen Vorstellungen und nach Bedarf zu ändern.

    Übrigens habe ich diesen Scheinheiligen mehrfach Emails geschrieben, ohne je eine Antwort zu erhalten. Weitere Versuche erachte ich als überflüssig.

    <<Ehrlich gesagt, deinen Texten entnehme ich, dass du dich gerne an Vorschriften hältst, weil du dich damit auf der sicheren Seite wähnst. Ich sagte es schon: Tu' was du für richtig hältst.>>

    Es ist, und das scheinen viele einfach nicht begreifen zu wollen, in einer Gemeinschaft wo sich viele bewegen einfach unerläßlich, Regeln zu erlassen. Jede Gesellschaft, jede Gruppe tut das irgendwann automatisch, weil sich immer zeigt, daß verbindliche Regeln nötig sind um dem Einzelnen Sicherheit zu geben. Sicherheit vor jenen, die glauben sie müßten ihre Ansicht von Freiheit durchsetzen und ihre Freiheiten auf Kosten anderer ausleben.
    Jede noch so kleine Gruppe gibt sich irgendwann Regeln, jede Familie, selbst wenn nur zwei Menschen längere Zeit miteinander auskommen müssen, entsteht ein Regelwerk.
    Im Straßenverkehr sind verbindliche Regelungen einfach unumgänglich.
    Diejenigen, die sich nicht daran halten und glauben, sie müßten oder dürften sich ihre eigenen Regelungen schnitzen, sind ein schlechtes Vorbild für alle anderen, erzeugen Aggressionen, bringen andere in oft in Gefahr und sind die Mitschuldigen am Entstehen einer Ellbogenmentalität unter der schließlich die ganze Gemeinschaft zu leiden hat.

    <<Ich weiß nur eins: Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch und gerade von Behörden nicht. >>

    Richtig, und man kann sich dagegen wehren. Aber nicht indem man Verkehrsregeln vor Ort einfach mißachtet.
    Damit ändert man nämlich nur eins: daß die Regeln weiter verschärft werden.
    Wieder auf Kosten und zum Nachteil aller!

    Immer noch nicht begriffen, daß verschärfte Verkehrsregelungen gerade die Folge von Mißbrauch und mangelnder Einsicht der Autofahrer sind?

    <<Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Menschen (und das sind auch Autofahrer) bewusst in eine Falle gelockt werden, um abzukassieren. So geht es nicht. >>

    Lustige Einstellung. Das erklärt natürlich vieles. Autofahrer werden bewußt in eine Falle gelockt. HAR HAR HAR.

    Womöglich steht irgendwo ein Schild mit der Aufschrift: "Hier darf gerast werden". 50 Meter weiter steht ein Blitzer. Das Schild mit der 30er-Zone hat man versteckt. Hi Hi.

    Ich wußte auch noch gar nicht, daß das Aufstellen von Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern und die anschließende Kontrolle der Autofahrer eine Falle darstellen. Merke: wenn irgendwo ein Blitzer steht, steht vorher kein Schild das alle Begrenzungen aufhebt. Und meist auch ein Schild das die Rücksichtslosen vor dem Blitzer warnt.
    Ich mag nicht ausschließen, daß man manche Schilder übersehen kann, siehe mein eigenes Beispiel, aber eine Falle war es trotzdem nicht, sondern meine Unaufmerksamkeit.

    <<Und was die strikte Einhaltung von Vorschriften angeht: Auch hier darf man NIEMALS vergessen, das Hirn eingeschaltet zu lassen. "Ich habe mich nur an die Vorschriften gehalten." Dieser Satz wird leider allzuoft von Leuten gebraucht, die selbst nicht denken können oder wollen.>>

    In der Tat - ja. Aber die meisten Unfälle werden nunmal nicht von jenen verusacht, die sich den Regeln entsprechend verhalten, sondern von jenen, die glauben, sie könnten sich ihre eigenen Regeln zurechtbiegen - an den für alle anderen geltenden Regeln vorbei.
     
  11. turik

    turik New Member

    Ich fahre vorsichtig und innerorts vielmals weniger als signalisiert, nach Erich Kästner: Wer keine Angst hat, hat keine Fantasie. Das Schlimmste wäre für mich, jemanden durch Unachtsamkeit zu verletzen oder zu töten, selbst wenn es sich auch nur um ein Tier handelt.

    Ist die Signalisation in Ordnung, wenn "mein" beschriebener Kasten zwischen 400 und 500 Mal pro Tag blitzt?
    Das sind über 4 Millionen Euro Bussgeldeinnahmen im Jahr.
    Natürlich alles hirnverbrannte, dumme, uneinsichtige Raser, nicht wahr?


    Mich widern weitschweifige, moralinsaure Monolge zu diesem Kotzthema an.
    Denn andererseits latschen wir mit Warnjacke, Handy und Taschenlampe nachts als Bürgerpatrouillen durch unsere einbruchsgeschändeten Wohnquartiere, wo sich keine Polizeistreife jemals hineinverirrt, und der Fido darf auch mitkommen und bellen, wenn er was bemerkt. Alles ohne Bezahlung natürlich.
    Und wenn der widerwillig ankommende Polizeier Einbruchspuren protokollieren muss, wie bei uns im Dezember, muss ich der Versicherung im Nachhinein noch die zusätzlichen Beschädigungen an weiteren Fenstern nachmelden, die er mangels Interesse übersah.

    Ich bin inzwischen so verbittert, dass ich als Zeuge einer schweren Sachbeschädigung (Vekehrsampel umgefahren mit Fahrerflucht) erschrak über meine eigene ungewohnte Reaktion: Ich rannte nicht nach vorne, um allenfalls das Nummerschild noch schnell abzulesen. Das fehlte noch, dass ich dann treuherzig zu einer solchen Polizei gehe, meine Zeit dort und bei späteren Zeugeneinvernahmen (selbstverständlich kostenlos) vergeude.

    Nächste Woche treffe ich den Journi einer grossen Pendlerzeitung ("20 Minuten"), der die Story der absichtlich schwachen Signalisation gross bringen will. Ich halte meinen Kopf in die Zeitung, was ich bislang noch nie tat. Wahrscheinlich wird mir dann in weitaus grösserem Stil ans Bein gepinkelt, aber das will ich mal in Kauf nehmen.
    Die Polizei-Vorgesetzen (auch der Vorsteher des Finanzdepartementes, der das alles ebenfalls enthusiatisch verteidigt) zerstören die Identifikation der Einwohner mit dem Staat.

    Und wenn uns dann alles Wurscht ist, wird es eine Welt sein, wo es rundherum kracht und wir einfach nur noch gleichgültig die Fensterläden zumachen.

    *augenrollböseblickvisage*
     
  12. Aschie

    Aschie New Member

    Ich war INNERHALB der erlaubten 70! Ein paar Meter vor dem Ortsende-Schild stand eine Blitze (nein, ich hab sie nicht gesehen!) und die hat mich dann mit 60 oder so erwischt. Nochmal: Wir reden hier von ca. 5m VOR dem Ortsende-Schild.
    Außerdem brauche ich mich vor dir nicht verteidigen.

    Wenn du das für eine Mär hältst, glaube ich, dass du dich gewaltig irrst.

    Ja, im Ernst!

    Nochmal: Du irrst dich, wenn du glaubst, dass Behörden IMMER lautere Absichten und NUR den Schutz des Bürgers im Sinn haben. Ich behaupte NICHT, dass das alle machen. Aber doch einige. Ich verweise nochmal auf auf das Beispiel von turik. Außerdem: "Lustig" finde ich das wirklich nicht.

    Jetzt wirst du albern.

    Aber erklär' mir doch mal, warum es zwingend notwendig ist, Radarkontrollen derart zu tarnen, wie auf den Eingangsfotos von ThoBlue zu sehen?

    Fassen wir nochmal zusammen:
    Du sagst: "Halt' dich immer an die Vorschriften, dann passiert nix."
    Ich sage: Das ist zwar im Prinzip richtig, aber das reicht mir nicht. Es gibt nun mal Fälle, in denen geht es den Überwachern nur um die Einnahme von Geld. Und wenn man in so eine "Falle" getappt ist, muss man sich wehren. Evtl. im Vorfeld schon, indem man gegen bestimmte Verkehrsvorschriften klagt.

    Falls es dich interessiert: Ich wohne in einem kleinen Dorf mit ca. 1,3 Milionen Einwohner im Süden der Republik. Ich weiß, was ich hier jeden Tag sehe, höre und erlebe. Es kommt hier durchaus vor, dass Bürger gegen unsinnige Verkehrsvorschriften protestieren.

    Ich denke, ich habe meinen Standpunkt hinreichend dargelegt. Wenn du mich nach wie vor für einen rasenden Idioten hältst, ist das dein gutes Recht. Ich halte mich nicht für einen rasenden Idioten.
     
  13. JFK2003

    JFK2003 New Member

    Zahllose Kilometer in vielen Jahren gefahren - und nicht einmal geblitzt worden. Ist doch eine schöne "Abzocke", die man mit ein wenig eigener Verantwortung leicht umgehen kann, oder? ;)
     
  14. Aschie

    Aschie New Member

    Das hast du schön gesagt. Ich geb' dir auch ein Bier aus. Aber MIT Alkohol, ich komm' nämlich mit dem Taxi. ;)
     
  15. aoxomoxoa

    aoxomoxoa New Member

    .... dem ist nichts hinzuzufügen !!
     
  16. Macowski

    Macowski New Member

    .... dem ist nichts hinzuzufügen !! :D
     
  17. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Ist der Verstand der Mobilisten, die dort jeden Tag vorbeifahren und trotzdem noch nicht geschnallt haben, daß dort ein Blitzer steht, in Ordnung?
    Wir laufen hier nicht mit Taschenlampe und Hund Streife und wenn ich zur Aufklärung eines Verbrechens oder einer Straftat meinen Beistrag leisten kann, tu ich´s. Vielleicht erwischt es mich auch mal und ich ärgere mich darüber, daß gleichgültige zeitgenossen im rechten Moment wegschaun.
     
  18. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Vielleicht ist Dir ja nicht bekannt, daß der Beginn und das Ende einer innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h am Ortsschild beginnt oder endet und nicht schon 5 oder 10 oder 20 oder 30 Meter davor oder dahinter, je nachdem ob man in den Ort rein oder aus ihm raus fährt. Einige Deiner Zeitgenossen scheinen ja nicht mal zu kapieren, daß es überhaupt eine innerörtliche Begrenzung gibt und legen die Regeln für sich selbst anders aus.



    Warum tust Du es dann dauernd?


    Geh in eine Gemeinderatssitzung und arbeite am Haushalt mit, dann weiß auch Du es irgendwann besser, wieviel Geld reinkommt und wofür es verwendet wird. Alles andere ist pillepalle.



    gut, dann gestehe ich Dir zu, einer der zwei Autofahrer zu sein, die immer genau wissen, warum eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf beliebiger Strecke sinnvoll oder sinnlos ist, selbst dann wenn Du die Strecke nicht kennst, nicht weißt, wie oft es dort kracht oder vor und nach Einführung der Begrenzung gekracht hat, nichts über die Unfallzahlen im einzelnen weißt, keine Ahnung hast, ob andere Erwägungen, wie Lärmschutz, Umweltschutz, Raserei oder sonst was zur Einführung der Begrenzung geführt haben. Du weißt es einfach, kannst es ganz sicher beurteilen, selbst wenn Du Dir vorher nie von einem der Verantwortlichen die Gründe hast erläutern lassen.

    Hut ab! Ich nehme es zur Kenntnis.



    Jo. Hier gilt das weiter oben geschriebene. Arbeite im Gemeinderat mit, gestalte den Haushalt Deiner Gemeinde mit, setze Dich mit in den Verkehrsausschuß und arbeite Dich in Gesetze ein. Dann erfährtst Du vielleicht auch, daß die von Dir vermutete Vorgehensweise per gesetzlicher Regelungen überhaupt nicht zulässig ist.



    Schau, die Sache ist ganz einfach. Würde der Standort jeder Radarfalle jedem Autofahrer vorher zur Kenntnis gebracht, würde die erzieherische Maßnahme als solche ins Leere laufen, da Autofahrer, so sie denn Kenntnis über die Standorte der Blitzanlagen haben, zu der Reaktion neigen, kurz vor Erreichen des Standortes auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit abzubremsen um gleich danach wieder Gas zu geben und die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Im Übrigen gilt auch hier, was ein anderer User schon mal schrieb: mit der Beschilderung der zulässigen Geschwindigkeit ist Genüge getan und man muß jederzeit mit einer überraschenden Kontrolle rechnen.
    Schließlich fahren mobile Geschwindigkeitskontrollen ja auch nicht mit einem großen Warnhinweis oder auffälliger Bemalung durch die Gegend um Verkehrssünder schon im Vorfeld zu warnen.

    Hierzu noch eine kleine Anekdote aus dem Verkehrsalltag. Auf einer zur Hauptverkehrszeit dichtbefahrenen Einfallsstraße in eine Großstadt wurden stationäre Blitzanlagen aufgestellt, die aber aufgrund technischer Probleme erst mal blind blieben. Anfangs waren die Autofahrer, außer ein paar sehr unvorsichtigen, noch einsichtig und drosselten kurz vor den Anlagen ihre Geschwindigkeit. Die Anlagen waren überaus gut zu sehen. Sie waren an Stellen aufgebaut, wo auf die Einfallsstraße Einfahrten mündeten und wo es regelmäßig zu gefährlichen Situationen kam, weil auf der linken Spur der zweispurigen Einfallsstraße grundsätzlich viel zu schnell gefahren wurde und die auf der rechten Spur fahrenden Autofahrer mit den auf die Einfallsstraße einfahrenden in Konflikt kamen. Gefährliche Spurwechsel und Bremsmanöver waren an der Tagesordnung. Unfälle ebenfalls, was dann wiederum zu langen Staus führte, worüber sich wiederum die Autofahrer ärgerten. Auf diesem Streckenabschnitt waren deshalb 80er-Schilder aufgestellt, die aber ignoriert wurden. Auf der linken Spur hat man Autofahrer mit 120 km/h und deutlich mehr gemessen.
    Die Blitzanlagen sollten dem einen Riegel vorschieben. Am Anfang funktionierte das auch insoweit, daß die Geschwindigkeiten in diesem Bereich gesenkt wurden. Zwischen den im Absatnd von etwa 600 bis 800 Metern folgenden Anlagen wurde aber wieder Gas gegeben. Aber die Anlagen waren ja zunächst blind, was bald auch von der großen Gemeinde der Autofahrer bemerkt wurde. Und so geschah es, daß sich bald keine Sau mehr um dies Anlagen scherte und man Gas gab wie sonst auch.

    Blöd nur, daß die Anlagen dann irgendwann doch in Betrieb gingen. Wie Du Dir sicher denken kannst, war die Überraschung für nicht wenige Autofahrer sehr groß, als es auf einmal blitzte.

    Der Effekt war, daß es fürchterliche Leserbriefe in der Zeitung zu lesen gab, sich zahlreiche Autofahrer über die böswillige und gemeine Abzocke beschwerten und natürlich auch die zu erwartenden Schlaumeier mit ihrer Theorie vom verantwortungsbewußten Autofahrer, der keine Maßregelungen brauche, auftauchten.

    Nun ja. Jetzt kracht es im Bereich der Einfahrten kaum mehr, man kann dort entspannter fahren weil man die Spur entspannter wechseln kann um einem Einfahrenden Platz zu machen und blitzen tuts auch nicht mehr so oft, weil selbst der letzte Idiot auf neuem Kenntnisstand ist.
    Aber eines hat sich nicht geändert. Zwischen und nach den Anlagen wird weiterhin Gas gegeben wie bisher.
    Einsicht der Autofahrer also gleich NULL. Und da kommen dann die Schlaumeier daher und verkünden, sie könnten selbst am besten beurteilen ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung gerechtfertigt ist oder nicht.
    Einfach lächerlich.


    Dann beschwer Dich im Vorfeld aber bieg Dir die Regeln ohne Kenntnis der Sachlage nicht selbst zurecht.



    Wenn Du das herauslesen willst, sei es Dir unbenommen. Ich werde auch nicht mehr den Versuch machen, einem wie Dir erklären zu wollen, daß es die rasenden und rücksichtslosen Idioten unter den Autofahrern sind, denen Du die teils drastischen Regelungen zu verdanken hast und man Regeln nur für alle oder für keinen machen kann und flexiblere Lösungen oft nicht möglich sind, und der Apell zu mehr Eigenverantwortlichkeit eben durch jene kontakarriert wird, die sich sonst immer so gerne darauf berufen, wenn es darum geht, ihre Ansicht von Freiheit auszuleben.

    Das kommt einfach nicht an. Und weil es nicht ankommt, wird es weiterhin strenger und noch strengerer Regelungen bedürfen um die Mehrheit der Autofahrer vor dem egoistischen Verhalten anderer zu schützen. Und um die Rücksichtslosen vor sich selbst zu schützen. Wir haben es selbst in der Hand und wir haben es uns selbst zuzuschreiben.
     
  19. Aschie

    Aschie New Member

    OK. Lassen wir das. Wir fangen an, uns zu in Erbsenzählerei und Wortklauberei zu ergießen. Darauf habe ich keinen Bock! Und auch keine Zeit. Offenbar kennst du dich in allen Belangen des täglichen Lebens ausgezeichnet aus, ebenfalls Hut ab!

    Ich staune nur, wie schnell du dir ein Urteil über Leute bildest, die du nicht kennst.

    Das letzte Wort hast Du.
     
  20. turik

    turik New Member

    Die vier ertragreichen Radarfallen an der besagten, schlecht signalisierten Strecke sind IMMER scharf geladen.

    Hier das Bild des Kastens beim Schulhaus Schwerzenbach (im Hintergrund sichtbar), Nähe Zürich. Ich habe den längere Zeit beobachtet. Genau hinschauen: Das Schussloch ist versprayt. Ab und zu wird er gereinigt und dann ist wieder mal beschränkte Zeit ein Vogelhäuschen drin.
    Der Kasten steht direkt vor dem Schulhaus an einer stark befahrenen Strasse. Ich kenne kaum einen sinnvolleren Standort.

    Jetzt frage ich mich nur, was denen wichtiger ist: An einer vielbefahrenen Transitstrasse von Ortsunkundigen abkassieren oder die Durchsetzung der Höchstgeschwindigkeit zum Schutz von Schulkindern.

    Jungs, das hat System. Das ist pervers.
     

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